Öffentliche Bekanntmachung Bereinigung der Rechts- und Grenzverhältnisse

Die zuständige Behörde
(nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 Grenzbereinigungsgesetz)
Amt für Bodenmanagement
Homberg (Efze)

Bekanntmachung

Gemäß § 6 Abs. 1 des Gesetzes über die vereinfachte Bereinigung der Rechts- und Grenzverhältnisse bei Baumaßnahmen für öffentliche Straßen (Grenzbereinigungsgesetz (GrBerG HE) vom 13. Juni 1979 (GVBl. I 1979, 108) in der derzeit gültigen Fassung) wird nachstehender Beschluss öffentlich bekannt gemacht:

I. Einleitungsbeschluss

Einleitungsbeschluss

Auf Veranlassung des Kreisausschusses des Schwalm-Eder-Kreises wird
nach § 4 des Grenzbereinigungsgesetzes für folgende Grundstücke (Flurstücke) ein Grenzbereinigungsverfahren eingeleitet:

Auf Veranlassung des Kreisausschusses des Schwalm-Eder-Kreises wird
nach § 4 des Grenzbereinigungsgesetzes für folgende Grundstücke (Flurstücke) ein Grenzbereinigungsverfahren eingeleitet:

Gemeinde:               Homberg(Efze)

Gemarkung :            Mörshausen (1986)

Flur:                          1, 6, 7 und 8

Verfahrensgebiet:    „K 25 Breslauer Straße und K 27 Südstraße“

Aktenzeichen:          GB 02330892

Grundbuchamt:        Fritzlar

Gemarkung

Flur

Flurstück

Mörshausen

1

30/4, 32, 33/4, 34/2, 35/2, 55, 70/57, 72/37

Mörshausen

6

64, 66,

Mörshausen

7

69/32, 71/32

Mörshausen

8

1/1, 3/4, 3/5, 3/6, 3/7, 3/8, 3/12, 11, 14/3, 14/4, 17/5, 21/1, 24/1, 25, 26, 28, 50, 51/1, 59/1, 59/2, 68/1, 72/1, 72/2, 72/3, 72/4, 73, 74, 75/1, 76/1, 76/4, 80/1, 83/5, 85, 86, 90/2, 90/3, 90/4, 90/5, 95, 100/9, 100/10, 100/12, 100/13, 104/1, 104/2, 113/5, 113/6, 113/7, 113/8, 117/1, 120, 126/3, 143/45, 156/1, 161/96, 166/3, 167/3, 170/67, 188/31, 192/52, 196/66, 206/106, 207/107,

Die vermessungstechnischen Arbeiten wurden vom Amt für Bodenmanagement
Homberg (Efze) durchgeführt.

Träger der Baumaßnahme: Der Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises

Homberg (Efze), den 10.09.2018   

Amt für Bodenmanagement
Homberg (Efze)
Im Auftrag
gez. Gonther
(DS)                                               

II. Beteiligte im Grenzbereinigungsverfahren

Nach § 5 GrBerG HE sind im Grenzbereinigungsverfahren folgende Personen bzw. Stellen beteiligt:

  1.  Eigentümerinnen und Eigentümer der im Verfahrensgebiet gelegenen Grundstücke (Flurstücke),

  2.  Träger der Baumaßnahme,

  3.  die Inhaber eines im Grundbuch eingetragenen oder durch Eintragung gesicherten Rechtes an einem Grundstück oder an einem das Grundstück belastenden Recht,

  4.  die Inhaber eines nicht im Grundbuch eingetragen Rechtes an dem Grundstück oder an einem das Grundstück belastenden Recht, eines Anspruches mit dem Recht auf Befriedigung aus dem Grundstück oder eines persönlichen Rechtes, das zum Erwerb, zum Besitz oder zur Nutzung des Grundstücks berechtigt oder den Verpflichteten in der Benutzung des Grundstücks beschränkt.

Die unter 4. bezeichneten Personen werden zu dem Zeitpunkt Beteiligte, an dem die Anmeldung ihres Rechts der oben genannten Behörde zugeht. Die Anmeldung kann bis zur Beschlussfassung über den Grenzbereinigungsplan erfolgen. Bestehen Zweifel an einem angemeldeten Recht, so wird die oben genannte Behörde dem Anmeldenden eine Frist zur Glaubhaftmachung seines Rechtes setzen. Nach fruchtlosem Ablauf der Frist ist er bis zur Glaubhaftmachung seines Rechtes nicht mehr zu beteiligen. Wechselt die Person eines Berechtigten während des Grenzbereinigungsverfahrens, so tritt sein Rechtsnachfolger in dieses Verfahren in dem Zustand ein, in dem es sich im Zeitpunkt des Übergangs des Rechtes befindet.

III. Aufforderung zur Anmeldung von Rechten

Es wird hiermit aufgefordert, Rechte, die aus dem Grundbuch nicht ersichtlich sind, aber zur Beteiligung am Grenzbereinigungsverfahren berechtigen, innerhalb eines Monats nach dieser Bekanntmachung bei der oben genannten Behörde anzumelden. Werden Rechte erst nach Ablauf dieser Frist angemeldet oder nach Ablauf einer von oben genannten Behörde gesetzten Frist, so muss ein Berechtigter die bisherigen Verhandlungen und Festsetzungen gegen sich gelten lassen. Der Inhaber eines Rechtes, das aus dem Grundbuch nicht ersichtlich ist, aber zur Beteiligung am Grenzbereinigungsverfahren berechtigt, muss die Wirkung eines vor der Anmeldung eingetretenen Fristablaufes ebenso gegen sich gelten lassen wie der Beteiligte, dem gegenüber die Frist durch Bekanntmachung des Einleitungsbeschlusses zuerst in Lauf gesetzt worden ist.

IV. Verfügungssperre

Nach § 7 GrBerG HE dürfen von der Bekanntmachung des Einleitungsbeschlusses bis zur Bekanntmachung der Unanfechtbarkeit des Grenzbereinigungsplanes im Verfahrensgebiet nur mit schriftlicher Genehmigung der oben genannten Behörde Grundstücke geteilt oder Verfügungen über ein Grundstück und über Rechte an einem Grundstück getroffen werden.

V. Betretungsrecht

Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer und sonstige Nutzungsberechtigte haben zu dulden, dass Beauftragte der oben genannten Behörde zur Vorbereitung und Durchführung der Grenzbereinigung Grundstücke betreten und dort die nach ihrem Ermessen erforderlichen Arbeiten ausführen.

VI. Einsicht

Der Einleitungs-Beschluss kann bei der oben genannten Behörde während den Dienststunden eingesehen werden.

VII. Bekanntgabe

Dieser Verwaltungsakt gilt mit Ablauf des Tages nach der Bekanntmachung als bekanntgegeben.

VIII. Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen den Einleitungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach dieser Bekanntmachung Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Amt für Bodenmanagement Homberg (Efze),
Hans-Scholl-Straße 6, 34576 Homberg (Efze) schriftlich oder zur Niederschrift zu erheben.

Homberg (Efze), den 10.09.2018                                                               
Amt für Bodenmanagement                                                                                                                         Homberg (Efze)
Im Auftrag
gez. Gonther
(DS)                

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