Fortbildung für Pflege- und Adoptiveltern

Veröffentlicht am: 28.01.2019

Das Jugendamt des Schwalm-Eder-Kreis bietet für alle Pflege- und Adoptiveltern Fortbildungen an. Ein kürzlich durchgeführtes Tagesseminar zur „Psychotraumatologie bei Kindern“ war sehr stark nachgefragt und besucht. „Die teilnehmenden Pflege- und Adoptiveltern haben uns zurück gemeldet, dass das Seminar sehr hilfreich für sie war“, so Fachbereichsleiter Jugend und Familie, Björn Angres. „Wir werden nun an dem Thema dran bleiben, aber auch weitere Angebote zu anderen Themenbereichen der Erziehung machen, immer mit dem Ziel den Pflege- und Adoptiveltern Unterstützung zu bieten und ihnen für den nicht immer leichten Alltag konkrete Handlungsmöglichkeiten zu geben“, so Björn Angres weiter. „Jährlich sind nun zwei Fortbildungen aus verschiedenen Themenbereichen geplant. Die Fortbildungen richten sich dabei an Adoptiv- oder Pflegeeltern, die im Auftrag des Fachbereichs Jugend- und Familie, des Schwalm-Eder-Kreises bereits Kinder in Obhut haben. Themen, wie zum Beispiel Traumatisierung bei Kindern, können so unter fachlicher Begleitung von Expertinnen und Experten mit den Pflegeeltern aufgearbeitet werden und schaffen neue Einblicke in die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen.

Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann erklärt: „Leider gibt es immer wieder Kinder, die keine Familie haben oder aus den vielfältigsten Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können. Daher freuen wir uns sehr, wenn sich Familien, Paare und Einzelpersonen bei uns melden, um sich einer solchen Verantwortung anzunehmen“.

Adoptiv- und Pflegeeltern

Paare oder auch Ledige, dich sich vorstellen können ein Kind in die eigene Familie zu nehmen wenden sich bitte an Kirsten Pfaff-Rohde. Sie koordiniert diesen Bereich und ist unter 05681 775-568 sowie per E-Mail: kirsten.pfaff-rohde@schwalm-eder-kreis.de zu erreichen.

Derzeit gibt es etwa 180 Vollzeitpflegefamilien die Pflegekinder für einen längeren Zeitraum aufnehmen, 13 Bereitschaftsstellen und 14 Kurzzeitpflegefamilien die sich um die Kinder und Jugendlichen kümmern.

„Wir suchen immer Familien bei denen wir Kinder unterbringen können. Die Familien sollen zu den Kindern passen um dort eine behütete Kindheit verbringen zu können, daher begleiten wir alle Pflegeeltern auch individuell und stehen mit Rat und Tat zur Seite“, erklärt Kirsten Pfaff-Rohde. „Die Kinder können so in einem geschützten, familiären Umfeld aufwachsen. Das ist unser Ziel und auch das Wichtigste“, so Pfaff-Rohde weiter.